Unsere Reise nach Dänemark begann mit der Überfahrt auf einer Scandlines-Fähre vom Rostocker Überseehafen nach Gedser. Nachdem wir unser Auto geparkt hatten, begaben wir uns zum Fährcenter, wo wir die Tickets für die Überfahrt über die Ostsee erhielten. Ein Shuttlebus brachte uns anschließend direkt zum „Fährschiff Berlin“. Für die Rückreise von Gedser nach Rostock nutzten wir später das „Fährschiff Copenhagen“. Die modernen Scandlines-Fähren sind sogenannte Hybridfähren und gehören zu den umweltfreundlichsten ihrer Art. Besonders auffällig sind die hohen Türme an Deck. Auf den ersten Blick könnten sie für Schornsteine gehalten werden, tatsächlich handelt es sich jedoch um Rotorsegel. Diese nutzen die Kraft des Windes, um den Treibstoffverbrauch und damit auch den CO₂-Ausstoß zu reduzieren, eine interessante und innovative Technik. Neben unserem Hobby Geocaching war der Besuch des Eisenbahnmuseums in Gedser ein weiterer Höhepunkt der Reise. Für Fans der legendären Olsenbande-Filme ist dieses Museum ein ganz besonderer Ort. Hier befindet sich der originale Stellwerkturm aus dem Film „Die Olsenbande stellt die Weichen“. Unvergessen bleiben die humorvollen Dialoge zwischen Herrn Brodersen und Herrn Gotfredsen, allen Fans ist der Satz „...ich hab schon Wasser aufgesetzt...“ bestens in Erinnerung. Im Film wird Kjelds Sohn Börge als Lehrling bei der Dänischen Staatsbahn eingeschleust, um den ausgeklügelten Plan der Olsenbande zu unterstützen. Wie so oft führt dies zu zahlreichen turbulenten und urkomischen Situationen, die den Film bis heute zu einem Klassiker machen. Für Liebhaber der Olsenbande ist ein Besuch dieses Museums fast schon ein Pflichtprogramm und zugleich eine kleine Reise in die Filmgeschichte.